Tuesday, March 24, 2009

READERS EDITION - Feindbild Graffiti-Sprayer - ein Plädoyer

"Graffiti in der Öffentlichkeit stellt seit Jahren eines der umstrittensten Themen dar. Erstaunlich, wenn man berücksichtigt, dass es sich meist nur um Farbe auf Wänden handelt. Was macht das Thema so problematisch und ist es realistisch zu erwarten, dass Graffiti aus der Öffentlichkeit verschwindet? Und wäre das wünschenswert?

Graffitigeschichte

Zunächst ist klar, dass Menschen seit undenklichen Zeiten mit Werkzeugen Symbole und Kunst erstellen. Der Begriff bedeutet so viel wie “mit dem Griffel kratzen”. Denn natürlich gab es in der Urzeit noch keine Spraydosen (die erst in den 30er Jahren erfunden wurde). Graffiti im heutigen Sinne, aber mit anderen Werkzeugen, gibt es seit dem Altertum z.B. in Ägypten und den Römischen Reich. Diese geben Historikern heute teilweise wertvolle Hinweise über das Leben und das Denken der damals lebenden Menschen. Auch in der Neuzeit gab es viele interessante Beispiele, wie z.B. die bewusst erhaltenen Graffiti von russischen Soldaten im Berliner Reichstag, deren Erhalt damals auch für viel Kritik und Unverständnis sorgte. ..."

via ilovegraffiti weiterlesen auf readers-edition

1 comment:

trick said...

Sehr schönes Plädoyer mit einem passenden Abschluß. Aber in den Kommentaren auf READERS EDITION zeigt sich dann auch wieder was es für intolerante System- Sklaven gibt die weder Graffiti verstehen, noch sehen das sie in (hoffentlich) ferner Zukunft in einem totalen Überwachungsstaat leben werden.

Ich kann es verstehen das "Tags" und "Pieces" von Anfängern und wenig begabten nicht positiv aufgenommen werden. Aber bei den dummen Reaktionen einiger Menschen wenn es um das Thema Graffiti geht fällt mir nur noch der typische "fucking Nazis" Spruch ein.